Vom Seilbahnmechatroniker zur Coiffeuse, KV-Lernende, Maurer, Drogistin, Elektronikerin über die Kommunikationsfachfrau bis hin zum Schreiner zeigten Lernende aus dem ganzen Kanton Graubünden «ihre Berufslehren». Die Lernenden teilten ihren Arbeitsalltag auf den Fiutscher-Profilen bei Instagram und TikTok. Sie waren privat bereits auf Social Media aktiv und konnten nun das Hobby mit ihrer beruflichen Ausbildung verknüpfen. Alle posteten zwei bis drei Stories, Fotos oder Videos pro Monat.

Berufe aus Graubünden auf Instagram und TikTok

Die erste Fiutscher-Kampagne im Schuljahr 2021/22 war ein voller Erfolg. Die meisten Lernenden würden beim Projekt wieder mitmachen. Für Deborah Kamm, Elektronikerin, war es ein besonderes Anliegen mit ihrem Einsatz mehr Frauen für technische Berufe zu begeistern. Bei den Beiträgen, welche die Lernenden auf Social Media hochgeladen haben, standen aber nicht nur vertiefte Einblicke in ihre Tätigkeiten im Vordergrund. Der Berufsalltag zeigte auch lustige Situationen mit Kolleg/innen und Vorgesetzten sowie auch Arbeiten, die zum Beruf gehören, jedoch weniger Spass machen – authentische eben, wie der Alltag abläuft. David Cavegn fand es cool, dass er seinen Schreiner-Beruf mit seinem Hobby Fotografieren für Social Media kombinieren konnte.

FIUTSCHER-Lernende werden professionell unterstützt

Interessierte Lernende aus Graubünden, die aus ihrem Berufsalltag auf Social Media für Fiutscher berichten möchten, erhalten als Einstieg eine halbtägige Schulung und professionelle Begleitung  durch die Kommunikationsagentur Rob Nicolas während der Kampagne. Voraussetzung für die Teilnahme ist Freude an der Berufslehre, Erfahrung auf Instagram und/oder TikTok und einen Lehrvertrag im Kanton Graubünden. Es werden insbesondere auch romanisch- und italienischsprechende Lernende gesucht, die in ihrer Sprache Beiträge posten.

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